Philipps-Universität Marburg

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie,
Psychosomatik und Psychotherapie,
Hans-Sachs-Straße 4 – 6, 35032 Marburg

Homepage: www.ukgm.de

Direktorin der Klinik
Prof. Dr. K. Becker

Team der ESCAlife Studie

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Von links: Bastian Schrott, Jens Pfeiffer, Katja Becker (Studienleitung), Linda Weber, Inge Kamp-Becker, Claudia Freitag, Anne-Kathrin Wermter, Johanna Ketter, Thomas Mooz, Sabine Finkenstein und Wiebke Haberhausen.

Ansprechpartnerin für die Studienteilnahme
Johanna Ketter, Psychologin (M.Sc.)

Tel.: 06421 – 586 – 3118
E-Mail: esca@med.uni-marburg.de

Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Marburg (Direktorin Frau Prof. Dr. Katja Becker) war die erste universitäre Kinder- und Jugendpsychiatrie Deutschlands. Sie umfasst heute einen Regel- und Pflichtversorgungsauftrag für die teil- und vollstationäre Versorgung der psychisch erkrankten Kinder und Jugendlichen der drei Landkreise Marburg-Biedenkopf, Gießen und Wetteraukreis. Die Klinik verfügt über derzeit vier Stationen mit insgesamt 60 vollstationären Betten, einer Tagesklinik und einer Instituts- und Hochschulambulanz in Marburg sowie einer weiteren Ambulanz in Bad Nauheim und einer Tagesklinik in Butzbach (Wetteraukreis). Eine Tagesklinik für Kinder im Vorschulalter ist in Gießen in Planung.
Die Klinik bietet multimodale evidenbasierte Diagnostik und Therapie zu allen psychischen Störungen an mit Ausnahme von Entwöhnungsbehandlungen bei Suchtpatienten. Spezialambulanzen gibt es für Autismus-Spektrum-Störungen, psychische störungen im Kleinkindalter und ADHS. Die Klinik ist in enger Kooperation mit dem Institut für Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin (IVV), den Jugendhilfeeinrichtungen der Region, der Kinderklinik des Universitätsklinikums Marburg und weiteren Einrichtungen.
Neben der Facharztausbildung zum Kinder- und Jugendpsychiater und Weiterbildung zu Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ist die Klinik breit in der Lehre aufgestellt. Neben Vorlesungen, Seminaren und Praktika für Medizinstudierende, wird auch Lehre angeboten für Studierende der Psychologie, der Motologie und der Linguistik.
Forschungsschwerpunkte sind unter anderen ADHS, Entwicklungspsychopathologie des Vorschulalters und Verlaufsforschung, Autismus-Spektrum-Störungen, Essstörungen, selbstverletzende Verhaltensweisen. Wissenschaftliche Mitarbeiter der Klinik sind beteiligt an der Erstellung der Leitlinien zu Suizidalität im Kindes- und Jugendalter, zu nicht-suizidalen selbstverletzenden Verhaltensweisen, zu Autismus-Spektrum-Störungen und zu Störungen des Sozialverhaltens. Forschungsförderung erhält die Klinik derzeit von BMBF (ESCApreschool, ASDnet), DFG, Philipps-Universität Marburg und der Rhönklinikum Forschungsförderung.